10er programmieren Calliope

Einen David Bowie-Song programmieren – das war meine erste Idee. Aufmerksam sitze ich zwischen Melisa aus der 10b und Karim aus der 10c. Sie weisen mich in den Calliope mini ein und helfen mir, ein Lied zu programmieren.
Für die Zehntklässler ist der Abschluss gemacht; bis zur Entlassfeier beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Informatik auch spielerisch mit verschiedenen digitalen Anwendungen. Deshalb haben sie Zeit, mir den Calliope zu erklären. Ich arbeite an der Ernst-Immel-Realschule als MPT, kann mit einem Computer umgehen und habe Grundkenntnisse im Programmieren. Von Musiknoten habe ich keine Ahnung. „Wir auch nicht“, beruhigen mich meine beiden „LehrerInnen“. Den Calliope in Gang zu setzen, „macht viel Spaß“, versichert mir Melisa.
Ich öffne Roberta, eine grafische Programmierplattform, deren vollständiger Name „Open Roberta Lab“ lautet. Über sie möchte ich ein Klavierstück programmieren, das dann auf dem Mikrocontroller Calliope mini abgespielt werden kann.
Sponsorenlauf 2026

Rund 500 Schülerinnen und Schüler, knapp 750 Kilometer, über 50 Kilogramm Obst und Gemüse, etwa 1000 Euro: die Ernst-Immel-Realschule sprintete wieder rund um die Schule und durchs angrenzende Wäldchen. Sponsorenlauf 2026, dieses Mal auch in eigener Sache.
Denn Schulhof und Toiletten sollen aufgemöbelt, mit Bänken, Spielecken und nichteinsehbaren Toilettenwänden bestückt werden. Und dafür tropfte jede Menge Schweiß.
Die Fünft- und Sechstklässler eröffneten den sportlichen Spaß, viele liefen sieben Runden, bis die Siebent- und Achtklässler abklatschten. Diese machten zwar überwiegend einen Waldspaziergang und kamen nicht annähernd auf die Rundenzahl wie die jüngeren SuS, aber solange der Einsatz stimmt …
Die erste Schülerversammlung

Handy- und Toilettennutzung, das Tragen von Jogginghosen, Kioskbesuche, Essen und Trinken im Unterricht: auf der ersten Schülerversammlung erklärte Schulleiterin Christina Köhn Hintergründe neuer und alter Regeln an der Ernst-Immel-Realschule. Zusammen mit den beiden SchülersprecherInnen Mia Valentina Inhestern und Recep Tayyip Akar hoffte sie auf Vorschläge für ungeklärte Probleme und ehrte Schülerinnen für besonderes Engagement.
Seit die Toilettenaufsicht im Ruhestand ist, häufen sich die Zerstörungen, wurde bereits zweimal der Alarm ausgelöst. Dass einige Schülerinnen und Schüler (SuS) dort rauchend ihre Pause verbringen und durch die oben und unten offene Nachbartoilette die NutzerIn mit dem Handy filmen, ist ein weiteres Problem, das auf der Schülerversammlung gelöst werden sollte. Von „Zeit auf der Toilette begrenzen“ über „Durchsuchung der SuS und ihrer Taschen“ bis hin zu „halbe Mauer bis nach oben ziehen, um den Sichtschutz zu erhöhen“ kamen verschiedene Ideen vor allem von den jüngeren SuS.

Tag der offenen Schultür

Auf Tuchfühlung mit der zukünftigen Schule: zahlreiche Eltern nutzten mit ihren Kindern die Möglichkeit, die Ernst-Immel-Realschule am Tag der offenen Schultür kennenzulernen.

15 Minuten Mathe oder Englisch – die Führungen gaben nicht nur einen Eindruck von Räumen, Einblicke in den Unterricht waren ebenso möglich. Schülerinnen und Schüler (SuS) aus der 6c präsentierten sich als Ensemble, begleiteten den Auftakt musikalisch. Und dass der Weihnachtsbaum nicht mehr schmucklos ist, dafür sorgten nicht nur die Ernst-Immel-SuS, sondern ebenso die kleinen und großen Gäste, die sich an der Produktion des Schmucks kreativ beteiligten.

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